Das Programm der Langen Nacht der Wissenschaft
Dem Gehirn beim Arbeiten zusehen

Wenn Nervenzellen oder Muskelzellen aktiviert werden, fließt Strom. Dabei entstehen winzige elektrische Felder und Magnetfelder, die es uns erlauben, Nervenzellaktivität außerhalb des Kopfes zu messen. Mit dem Verfahren der Magnetenzephalographie (MEG) ist es möglich, die elektromagnetische Aktivität des Gehirns mit einer Genauigkeit im Millisekundenbereich zu untersuchen. Auch für die Untersuchung der Herzaktivität steht einer der modernsten Magnetokardiographen (MKG) in unserem Zentrum zur Verfügung. MEG und MKG sind nicht invasive Verfahren und können eine Alternative zu konventionellen Untersuchungsmethoden darstellen.
Wir führen eine solche MEG-Untersuchung durch und demonstrieren Ihnen den Ablauf von der Messung der Hirnsignale bis zur bildlichen Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Aktivierung im Gehirn. Im MKG-Labor wird Ihnen ein neuer wissenschaftlicher Ansatz zur Untersuchung der Herzfunktion anhand aktuell laufender Studien vorgestellt.








